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Website erstellen: klassisch, mit CMS oder Baukasten? Ein Vergleich

Zu (fast) jedem Startup gehört auch eine Website. In der Planungsphase stellt sich daher die Frage: Wie erhalte ich  eine Internetseite? Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Website zu erstellen – mit einer Agentur oder in Eigenregie. Wir stellen die Möglichkeiten mit Ihren Vor- und Nachteile vor. Die klassische Website Eine klassische Website erstellt ein Webdesigner […]

Entwicklung Website

Zu (fast) jedem Startup gehört auch eine Website. In der Planungsphase stellt sich daher die Frage: Wie erhalte ich  eine Internetseite? Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Website zu erstellen – mit einer Agentur oder in Eigenregie. Wir stellen die Möglichkeiten mit Ihren Vor- und Nachteile vor.

Die klassische Website

Eine klassische Website erstellt ein Webdesigner mit HTML und CSS, sind Funktionen erforderlich ergänzend mit den Programmiersprachen PHP und/oder JavaScript.
Dieser Weg bietet sich an, wenn man selbst nicht an der Website arbeiten möchte, weder beim Erstellen noch bei einer fortlaufenden Pflege. Da das Design von einem Profi entworfen wird, macht sie einen professionellen Eindruck.

Eine klassische Seite weist in der Regel bessere Ladezeiten auf. Das ist ein Pluspunkt für die Benutzerfreundlichkeit und damit gleichzeitig auch für die Suchmaschinenoptimierung. Denn Google legt in den letzten Jahren besonderen Wert auf gute Websites, sowohl im Inhalt als auch in der Bedienbarkeit.

Ein Nachteil einer klassischen Website ist, dass Sie sie nicht selbst bearbeiten können.
Sie bietet sich daher besonders für Webvisitenkarten und Unternehmensdarstellung an, bei denen die Informationen nicht oft aktualisiert werden.

Ein Content-Management System – zum Beispiel WordPress oder Joomla!

Bei einem Content-Management-System (CMS) gibt es bereits viele Layout-Vorlagen zur Auswahl. Es ist aber auch möglich ein individuelles Design für Ihre Website zu erstellen.
Dadurch ist der Weg zur Website über ein CMS in Zusammenarbeit mit einem Webdesigner ebenso möglich wie die eigene Umsetzung mit einer Vorlage.
Meine persönliche Empfehlung ist eine Hybridlösung: Ein Webdesigner erstellt die Seite, Sie als Kunde pflegen Sie im Anschluss weiter (Aktualisierungen, Blogs, Termine einstellen,…).

Viele fertige Layout-Vorlagen („Themes“ in WordPress oder „Templates“ in Joomla!) werden mit einem sogenannten PageBuilder ausgeliefert. Hierbei bauen Sie sich die einzelnen Seiten mit Drag and Drop auf:
Links ein Foto, rechts daneben Text, darunter weiterer Text, dann ein Video über die volle Breite, danach in drei Spalten die neusten Blogbeiträge und so weiter. Das Layout bauen Sie damit ohne Programmierkenntnisse auf. Im Theme oder Template setzen Sie darüber hinaus Schriftarten, Farben und dergleichen – ebenfalls ohne Programmierkenntnisse.

Website Elemente

Wenn Sie mit mehreren Personen die Website pflegen, bietet Ihnen ein CMS eine gute Benutzerverwaltung: Mit verschiedenen Rollen und Rechten steuern Sie zum Beispiel, welche Bereiche die Benutzer ändern können und ob eine vorherige Freigabe erfolgen soll.

WordPress oder Joomla! sind sehr verbreitet, sodass sie Ihre Website leicht über Erweiterungen (Plugins) ausbauen können. Ob Kalender, Bildergalerien, Ferienhausverwaltung oder Forum: es findet sich eine große Auswahl an Lösungen, um Ihre Website zu erweitern.

Das Prinzip eines Content-Management-Systems ist es, Inhalte und Darstellung voneinander zu trennen. Es verwaltet die Inhalte in einer Datenbank, das Template gestaltet das Layout. So ist es möglich, die Inhalte und die Struktur einer Website zu behalten und das Layout zu wechseln.

Bei all den Vorteilen, gibt es dennoch ein paar Nachteile

Die zwei größten Nachteile betreffen die Sicherheit und die Ladezeiten.
Das CMS als Software benötigt Updates, die Sie regelmäßig einspielen sollten. Das Grundsystem selbst oder eingesetzte Plugins weisen regelmäßig Sicherheitslücken auf, sodass Angreifer diese ausnutzen könnten. Hierbei hilft es, das System aktuell zu halten und Updates einzuspielen.

Bequeme Handhabung hat seinen Preis: gerade Seiten mit Layout-Vorlage, die einen PageBuilder einsetzen haben in der Regel langsamere Ladezeiten. Die Ladezeit lässt sich über Plugins und eine gute Bildoptimierung verbessern, sie wird aber kaum die Werte einer klassische Website erreichen.

Ein Website-Baukasten

Die dritte Lösung über einen Website-Baukasten ist vor allem für die eigene Umsetzung gedacht. Hier wählen Sie eine Layout-Vorlage aus und stellen sich Bausteine zusammen, die Sie für die Website benötigen. Ähnlich wie mit einem PageBuilder stehen Layouts und Funktionen zur Verfügung, zum Beispiel ein Kontaktformular, eine Videoanzeige, eine Überschrift, ein Textblock mit und ohne Bild und dergleichen. Die Elemente stellen Sie mit Drag and Drop zusammen und füllen sie anschließend mit Inhalten.

Der größte Vorteil ist, dass Sie Layout und Inhalte selbst und ohne Kenntnisse bearbeiten können. In diesem Fall entfällt sogar noch die Installation. Denn bei einem Baukasten liegen die Daten direkt im Internet und Sie können Layout und Inhalte gestalten. Angebote finden Sie bei vielen Hostern oder anderen Plattformen, die im Schwerpunkt Homepage-Baukästen anbieten.

Nachteile, wenn Sie Ihre Website mit einem Baukasten erstellen sind, dass in der Regel keine lokalen Sicherungskopien vorgesehen sind und mit Kündigung des Vertrags die Website nicht erhalten bleibt. Sie können die Website also nicht ohne weiteres umziehen.

Darüber hinaus sind Sie auf die Vorgaben und Erweiterungen angewiesen, die der jeweilige Anbieter zur Verfügung stellt. Es ist nicht jeder Wunsch umsetzbar oder durch einen Webdesigner erweiterbar. Mit einem Baukasten sind sie eingeschränkter als bei einer klassischen Seite oder einer Seite mit CMS.
Durch das Zusammenstellen des Layouts sind Websites mit Baukasten leidet in der Regel auch hier die Ladezeit der Website.

Entscheidungshilfen bei der Auswahl

Neben den allgemeinen Vor- und Nachteilen der technischen Möglichkeiten berücksichtigen Sie Ihre persönlichen Anforderungen. Dazu folgende Fragen als erste Entscheidungshilfen:

  • Haben Sie besondere Anforderungen? Eine Bildergalerie, ein Kontaktformular oder eine Slideshow erhalten Sie bei allen Lösungen. Gibt es darüber hinaus spezielle Anforderungen? Dann prüfen Sie, ob die angedachte Lösung diese unterstützt.
  • Können und wollen Sie selbst an der Website arbeiten? Neben der Bereitschaft an der Website zu arbeiten fragen Sie sich, ob Sie auch Zeit dafür haben.
  • Werden sich die Inhalte der Website oft ändern?
  • Arbeiten mehrere Personen an der Seite?

Mit diesen ersten Fragen zeichnet sich ab, ob eine Lösung in Frage kommt, bei der Sie selbst die Erstellung und Pflege übernehmen oder ob Sie die Hilfe einer Agentur in Anspruch nehmen.

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Coach für Coach für Webentwicklung- und design
Rona Linke ist seit 2011 im Bereich Webentwicklung, Websites und SEO-Leistungen unter dem Namen Netzum Sorglos für ihre Kunden da. Bei Websites mit Content-Management-System setzt sie auf Joomla! und entwickelt selbst Erweiterungen für Joomla!.
Schwerpunkte
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