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Mehr Umsatz durch Google Adwords

Werbeanzeigen über Google Ads (ehemals Google AdWords) sind in einem Punkt völlig anders als diejenigen, die über Facebook verbreitet werden: Ihre Nutzer sehen sie dann, wenn sie gezielt nach Produkten oder Dienstleistungen aus diesem Bereich suchen. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei Google AdWords achten sollten, um größtmöglichen Umsatz zu generieren. Dazu gehört auch, sich intensiv […]

(c) FirmBee / pixabay.com

(c) FirmBee / pixabay.com

Werbeanzeigen über Google Ads (ehemals Google AdWords) sind in einem Punkt völlig anders als diejenigen, die über Facebook verbreitet werden: Ihre Nutzer sehen sie dann, wenn sie gezielt nach Produkten oder Dienstleistungen aus diesem Bereich suchen. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei Google AdWords achten sollten, um größtmöglichen Umsatz zu generieren. Dazu gehört auch, sich intensiv mit Anzeigengruppen und Suchwörtern zu beschäftigen.

Google AdWords prägte den Begriff des “Paid Search”, also der “bezahlten Suche”. Schlagworte und textbasierte Werbung sichern die Hervorhebung Ihrer Seite im oberen Teil der Suchergebnisse. Und zwar immer dann, wenn potentielle Kunden nach genau diesen Produkten oder Dienstleistungen suchen. Das Zahlungsmodell orientiert sich an dem Potential der Suchmaschine mit dem Ziel, neue Kunden zu finden. Weiterhin ist der Qualitätsfaktor der Suchworte im Bezug zum Anzeigentext von Bedeutung. Im Text selbst muss das Suchwort im Bezug auf die jeweilige Zielseite vorkommen.

Mehr als 3,5 Milliarden Suchanfragen verzeichnet die Google-Suche pro Tag, eine beachtliche Zahl. Die potentielle Reichweite liegt bei 90 Prozent aller Internetnutzer. Dadurch erhalten E-Commerce-Unternehmen eine einzigartige Reichweite. Hinzu kommt die Display-Werbung mit Bannern und Anzeigen auf Webseiten, beides zusammen fördert starke Umsätze. Außerdem kommen die Faktoren Relevanz und Qualität bei der Ausspielung der Anzeigen auf AdWords dazu. Optimierte und qualitativ hochwertige Anzeigen sind erfolgreicher. Das bietet auch Unternehmen mit kleineren Budget die Chance auf eine erfolgreiche Kampagne.

Hinzu kommen nützliche Funktionen wie Sitelink-, Call-Outs, Snippet-, Telefon-  oder Preis-Erweiterungen, Rezensionen sowie lokalisiertes Targeting. Verfügbare Add-Ons geben Unternehmen die Möglichkeit, AdWords für ihre Bedürfnisse anzupassen. Darüber hinaus kann AdWords im Format an den jeweiligen Online-Shop angepasst werden.

Das sollten Sie bei Kampagnen mit Google AdWords beachten

An erster Stelle sollten Sie Ihre Ziele und Strategien klar definieren, denn nicht jedes Unternehmen kann seine Ziele mit Google AdWords realisieren. Wenn Sie als Online-Shop noch keine Erfahrungen haben, beginnen Sie mit einer Produktkampagne, da diese genau auf ein Produkt zugeschnitten werden kann. Der Kunde, der Informationen zu einem Produkt sucht, weiß bereits, was er haben will. Er muss also nicht extra überzeugt werden.
Folge: Der Kunde wird nicht so lange für seine Entscheidung brauchen. Die Conversion, also die Abschlusswahrscheinlichkeit,
ist dadurch höher.

Zielgerichtete Kampagnen versprechen also für den Anfang mehr Erfolg. Weniger geeignet sind innovative Produkte, die gerade die Markteinführung hinter sich haben. Kanäle wie Presse oder Social Media sind dann in jedem Fall die besseren Medien, um Ihr Produkt bekannt zu machen. Oder Sie planen die Kampagne zunächst darauf, Anfragen anstelle Produktverkäufe zu generieren. Daran sollte sich eine Produktkampagne anschließen, um die nunmehr informierten User anzusprechen, die nach Ihrem Produkt suchen.

Sind Sie Einsteiger, sollten Sie sich zunächst auf die Google-Suche fokussieren. Standardmäßig ist dazu die Option “Suchpartner” eingestellt. Partner sind unter anderem web.de, gmx.de und t-online.de. Diese haben die Google-Suche in ihre Portale integriert und spielen AdWords-Anzeigen ebenfalls aus. Das Standardgebot sollte zunächst niedrig angesetzt sein, das Tagesbudget allerdings nicht unter 10 Euro liegen. Bei höherem Tagesbudget erhöht die Auswahl “beschleunigte Auslieferung” die Häufigkeit der Ausspielung deutlich.

Im Laufe der Zeit kann dann auch das Display-Netzwerk dazukommen. Dort können Text-Anzeigen und Banner auf relevanten Seiten im Bereich redaktioneller Content, wie Placements, Themen & Interessen, geschaltet werden. Ihre Kampagnen sollten in beiden Netzwerken immer klar getrennt sein.

Anzeigengruppen und Keywords

Jedes Produkt erfordert das Anlegen einer eigenen Anzeigengruppe. Nach dem Schreiben der Anzeige wählen Sie die Suchwörter für die Anzeigengruppe aus. Diese müssen in jedem Fall zur Anzeige passen!
Alternativ können Sie mehrere Anzeigengruppen erstellen, denen Sie einzeln das passende Suchwort zuordnen. Gerade bei Produkten mit hohem Suchvolumen empfehlen sich zahlreiche Anzeigengruppen, die einheitliche Suchwörter beinhalten.

Beispiel: Ein Hotelname wird mit der dazugehörigen Stadt und dem Land in zwei Anzeigengruppen kombiniert. Hingegen sollten Begriffe wie “Preisvergleich” und “Test” nicht in einer Anzeigengruppe platziert werden, da die Such-Intention der Nutzer sich hier jeweils unterscheiden.

Nutzen Sie dazu vielmehr die Anzeigenerweiterungen. Bei der Sitelink-Erweiterung können Sie bis zu sechs weitere Links zu Ihrer Webseite platzieren. Sie sollten thematisch zum Produktangebot passen. Bei einem Hotel könnten das zum Beispiel Fluginformationen sein. Bei der Highlight-Erweiterung gibt der Text unter der Anzeige die Möglichkeit, die Vorteile des Produkts oder Dienstleistung klar herauszustellen. Eher abzuraten ist von der Express-Version, die Google als Einsteiger-Alternative anbietet. Den einfachere Bedienung bezahlen Sie mit deutlich weniger Steuerungsmöglichkeiten der Kampagnen.

Für die Auswertung sollten Sie das AdWords Conversion-Tracking oder, besser noch, Google Analytics mit AdWords verbinden. Mögliche Fehler der Kampagne können so schnell entdeckt und korrigiert werden. Hier offenbart sich auch der Grund für die empfohlenen Trennung der Kampagnen nach Suche- und Display-Netzwerk. Denn auf ersterer suchen Nutzer gezielt nach ihren Bedürfnissen, während die Display-Werbung das Interesse des Nutzers erst auf sich zieht, wenn er Content liest. Folglich weichen Conversion Rate und Klickrate meist stark von der Suche ab. Der gebildete Mittelwert aus der Ausspielung in beiden Netzwerken ist daher nicht aussagekräftig für Optimierungen.

Fazit

Besonders geeignet ist Google AdWords aufgrund der hohen Reichweite für Produkte, die bereits bekannt sind und daher ein hohes Suchvolumen haben. Weiterer Vorteil: Die jeweiligen Anzeigen können vor den organischen Ergebnissen ausgespielt werden. Dadurch erreichen Sie eine hohe Conversion-Rate. Durchschnittlich liegt diese für den E-Commerce bei 1,84 Prozent.

Passt Google AdWords zu Ihrem Unternehmen und Produkt? Eine sorgfältige Planung ist für den Erfolg der Kampagne wichtig. Bei Produkten, die bereits am Markt sind, erreicht eine AdWords-Kampagne die Nutzer, die in ihrer Kaufentscheidung schon relativ sicher sind. Die Google-Suche plus eine Anzeigenschaltung auf Portalen wie Suchpartner-Seiten sind deshalb ideal! Zumindest im Hinblick auf eine gute Conversion-Abbildung.

Doch Achtung!
Kommt aber noch Displaywerbung hinzu, trennen Sie die Kampagnen strikt! Nur so erhalten Sie getrennte Auswertungen und können bei Bedarf zielgerichtet optimieren.

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Marcel Knopf
- Studium der Soziologie an der Universität Heidelberg, Abschluss: B.A. - CEO Fastlane Marketing GmbH - CEO der Change-Media GmbH - CEO IU.MA Consulting
Fastlane Marketing
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