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Die perfekte Facebook Zielgruppe – richtig targetieren

Die beste Kampagne ist nutzlos, wenn die relevante Facebook Zielgruppe nicht konkret angesprochen wird. Viel Forschungsarbeit gehört dazu, um eine solche für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu finden. Ansonsten führt das dazu, das der Erfolg Ihrer Anzeigen auf sich warten lässt. Und es hat zur Folge, dass Menschen Ihre Seite liken, die Sie eigentlich gar nicht […]

Quelle: shutterstock.com Nr. 710177122, Tetiana Yurchenko

Quelle: shutterstock.com Nr. 710177122, Tetiana Yurchenko

Die beste Kampagne ist nutzlos, wenn die relevante Facebook Zielgruppe nicht konkret angesprochen wird. Viel Forschungsarbeit gehört dazu, um eine solche für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu finden. Ansonsten führt das dazu, das der Erfolg Ihrer Anzeigen auf sich warten lässt. Und es hat zur Folge, dass Menschen Ihre Seite liken, die Sie eigentlich gar nicht ansprechen wollen.

Die richtige Targetierung Ihrer Facebook Zielgruppe ist grundlegend für den Erfolg Ihrer Facebook-Anzeigen. Wir sagen Ihnen, worauf es dabei ankommt. Und das ist gar nicht schwer, denn das soziale Netzwerk weiß unglaublich viel über seine mittlerweile mehr als zwei Milliarden Nutzer.

Die Fakten sprechen für sich! – Mehr als eine Milliarde Nutzer sehen im Monat eine Werbeanzeige. Facebook User verbringen durchschnittlich bis zu einer Stunde im News Feed oder Instagram Account, wo sie Werbeanzeigen erreichen. Nutzen Sie als Unternehmen effizient dieses Wissen!

Wir stellen Ihnen die verschiedenen Arten der Facebook-Targetierung aus und sagen Ihnen, welche Targetierung Ihnen die für Sie werberelevante Zielgruppe ermittelt.

Die Basis – Detailed Targeting als Core Audience

Diese Form des Targeting ist die Richtige für Sie, wenn Sie Custom und Lookalike Audiences noch nicht nutzen können, weil Sie vielleicht noch zu wenige Besucher auf Ihrer Website haben. Mit dem Detailed Targeting, das die Nutzer nach ihren Interessen auswählt, bauen Sie eine solche Facebook Zielgruppe auf. Verschiedene Targeting-Optionen können miteinander kombiniert oder einzelne Einstellungen ausgeschlossen werden. Dadurch werden Menschen angesprochen, die sich zum Beispiel für Pauschalreisen, aber nicht für Kreuzfahrten interessieren. Sie wählen Ihre Facebook Zielgruppe aus Faktoren wie Geschlecht, Alter, Ort, Interessen oder Verhalten. Facebook macht bei jeder Auswahl von Eigenschaften Vorschläge für passende Erweiterungen der Target Group im Werbeanzeigenmanager oder dem Power Editor.

Für die Auswahl einer Core Audience müssen zunächst Grunddaten erfasst werden:

  • Geschlecht
  • Alter
  • Sprache
  • Land
  • Ort

Diese Informationen gibt praktisch jeder Facebook-Nutzer von sich preis.
Damit Sie Ihre Facebook Zielgruppe allerdings noch genauer eingrenzen, sollten Sie noch folgende Nutzerdaten hinzuziehen:

  • Beziehungsstatus
  • Bildung
  • Arbeitgeber oder zumindest die Branche des Nutzers
  • Hobbys und Interessen wie Sport, Musik
  • Spezifische Interessen

Um diese Daten zu erheben, gibt es im Targeting-Tool verschiedene Auswahlmöglichkeiten.
Dazu kommen Einstellungen zu verschiedenen Typen einer Facebook Zielgruppe, die wir Ihnen im folgenden zeigen werden:

Custom Audiences

Facebook bildet diese Zielgruppen aus Nutzergruppen, die Sie als Unternehmen bereits kennen.
Diese können unter anderem sein:

Custom Audiences aus Datendateien

Eine CSV-Datei mit Kundendaten kann mit der Facebook-Datenbank abgeglichen werden. Nutzen Sie dazu zum Beispiel eine Liste mit E-Mail-Adressen, die verschlüsselt bei Facebook als Custom Audience hochgeladen wird. Je mehr Daten Sie Facebook zur Verfügung stellen können, desto größer wird das Matching sein.

Custom Audience von Ihrer Website

Diese Audience ist die Basis für Retargeting bei Facebook. Hier tritt der Facebook Pixel in Aktion, sobald er in Ihre Website integriert wurde. Besucher können nun einer Website Audience hinzugefügt und anschließend geräteübergreifend angesprochen werden.
Diese sogenannten “warmen Zielgruppen” haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, zum Käufer oder Lead zu werden. Hat ein Nutzer Ihre Website mit einem Desktop-PC besucht, kann er anschließend auch auf seinem Smartphone angesprochen werden.

Unter anderem können Besucher der Website nach folgenden Kriterien angesprochen werden:

  • Alle Besucher der Website
  • Besucher, die eine bestimmte Zeit auf dieser Website verbracht haben
  • Besucher, die verschiedene Websites oder Unterseiten besucht haben

Auch der Zeitraum der Website Custom Audience kann ausgewählt werden. Je kürzer dieser Zeitraum ist, desto wichtiger sind die Nutzer für Ihre folgenden Kampagnen.

Custom Audiences aus Ihrer App

Durch den Einsatz des Facebook Trackings können auch aus Nutzern der firmeneigenen App eine Custom Audience gebildet oder einer bestehenden hinzugefügt werden.

Custom Audiences aus Facebook-Interaktionen

Menschen, die zum Beispiel mit Videos, Ihren Beiträgen oder Werbeanzeigen interagiert haben, können ebenfalls zu einer Custom Audience hinzugefügt werden.

Lookalike Audiences

Hier wendet Facebook seinen Algorithmus auf bereits bestehende Custom Audiences an und ermittelt aus allen Usern Personen, die ähnliche Interessen wie die ursprünglichen Audiences haben.
Facebook erschafft also statistische Zwillinge.

Der Vorteil: Facebook übernimmt das Targeting und gibt Nutzer aus, die für Ihre Zielgruppe relevant sind.
Abhängig von der Zahl der Facebook-User eines Landes ist die Größe einer Lookalike Audience. Die Übereinstimmung mit der Basis-Audience kann von ein bis zehn Prozent gewählt werden.

Verbindungen

Was liegt näher, als die eigenen Fans als Zielgruppe zu nutzen? Die Fans, deren Freunde oder Teilnehmer an Ihrer Facebook-Veranstaltung lassen sich mit dieser Funktion als Zielgruppe definieren.

Ein planloser Einsatz verschiedener Audiences schmälert häufig den Erfolg Ihrer Kampagnen. Achten Sie daher auf Folgendes:

Verzichten Sie bei der Custom Audience auf die Etablierung der Marke, denn Sie haben mit Ihrer Target Group ja bereits Kontakt mit Ihrer Zielgruppe gehabt.
Platzieren Sie stattdessen einen Call-to-Action in der Anzeige.

Anders verhält es sich bei Lookalike Audiences!
Da diese bisher noch keine Berührungspunkte mit Ihrer Marke hatten, müssen Sie diese erst einmal bekannt machen. Mit Custom Audiences wenden Sie sich also an bestehende Leads oder Kunden, mit Lookalike Audiences an zukünftige.

Beide Gruppen können beim Targeting miteinander kombiniert werden. Bei einer Lookalike Audience können die Custom Audiences innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums abgezogen werden. Schließlich benötigen diese ja keine Markenbildung mehr. Dafür verfügen Tools wie der Facebook Anzeigenmanager über eine Exclude-Funktion. Wir empfehlen Ihnen, bei den nächsten Schaltungen von Facebook-Anzeigen klar zwischen beiden Audience-Arten zu differenzieren und sie entsprechend auszuspielen. Diese Target-Möglichkeiten bietet übrigens auch Instagram in vollem Umfang an.

Fazit

Wir haben Ihnen gezeigt, dass die Möglichkeiten der Targetierung auf Facebook vielfältig sind. Wenn Sie vor der ersten Kampagne stehen, müssen Sie Ihre Zielgruppen zunächst selbst definieren, da Sie noch nicht genügend Traffic auf Ihrer Website haben. Jetzt gilt es erst einmal, eine Core Audience mit den Detailed Targeting von Facebook aufzubauen.

Steigt der Traffic, kommen die weiteren Targeting-Optionen von Facebook ins Spiel. Die Custom Audience sind Nutzergruppen von Ihrer Website oder App. Integrieren Sie dazu den Facebook Pixel in Ihre Website. Fans und Freunde Ihrer Facebook-Seite bilden ebenfalls eine gute Basis.

In der Folge sollten Sie Facebook den Job der Targetierung machen lassen. Bei der Bildung von Lookalike Audiences greift das soziale Netzwerk auf seinen milliardenschweren Mitgliederpool zu und liefert Ihnen statistische Zwillinge mit denselben Interessen. Achten Sie also darauf, eine gute Custom Audience als Datenbasis zu bilden.

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Marcel Knopf
- Studium der Soziologie an der Universität Heidelberg, Abschluss: B.A. - CEO Fastlane Marketing GmbH - CEO der Change-Media GmbH - CEO IU.MA Consulting
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